Uganda

Kidepo Valley Nationalpark

Der Kidepo Valley Nationalpark wurde 1962 geschaffen zum Schutz des artenreichen und landschaftlich reizvollen Savannengebietes im Dreiländereck Uganda/ Sudan/Kenia. Beeindruckende Bergmassive überragen die sudanesische Trockensavanne in über 2700 m Höhe. Der Tourismus hat in diesem Park aufgrund seiner Abgeschiedenheit und Unzugänglichkeit bisher kaum Spuren hinterlassen. Die wilde und ursprüngliche Landschaft bietet die beste Kulisse für Entdecker und Abenteurer.

Über viele Jahre hinweg galt der Kidepo Valley Nationalpark als unsicheres Terrain, in dem viele Rebellen und Wilderer unterwegs waren. Diese Zeiten sind mittlerweile vorbei, die Parkverwaltung hat die Wilderei unter Kontrolle und die Sicherheitslage innerhalb des Parks gilt als ausgezeichnet. Über viele Jahre trieben zwei Deutsche den Naturschutz in Uganda voran und drehten zahlreiche Naturfilme. Inzwischen in Deutschland zurückgekehrt, engagieren sie sich nach wie vor tatkräftig mit der Unterstützung verschiedener Fördervereine für den Erhalt des Ökosystems.

Der Park wird durch das Narus-Tal und das Kidepo-Tal gegliedert. Der kleine Narus River trägt im Gegensatz zu dem Kidepo River während der Trockenzeit Wasser und lockt die Tiere zum Tränken. Im Kidepo gibt es nur eine große Regenzeit, die von April bis September andauert. Die Monate Oktober bis März eignen sich für Besuche daher am besten.


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Das Schutzgebiet besitzt hinsichtlich größerer Säugetiere das größte Artenspektrum aller Nationalparks in Uganda. Viele Tierarten gibt es nur hier. Die kleinen Elefantenherden sind überwiegend im Narus-Tal zu finden. Zeitweise verlassen sie auch den Park und wandern bis in den Sudan oder nach Kenia. Ein paar Löwenfamilien leben hier. Geparde werden nur selten gesichtet. Leopard, Serval und Karakal sind ebenfalls selten.

Außerdem ziehen große Herden von Kaffernbüffeln, Steppenzebras, Jackson´s Kuhantilopen und ganz wenige Elenantilopen durch das Grasland. Der Bestand an Giraffen hat sich stabilisiert. Defassa-Wasserböcke und kleine Antilopen wie Oribi oder Buschducker sind verbreitet ebenso wie Riedböcke, Klippstringer und Warzenschweine. Die mit bislang 465 dokumentierten Arten sehr reichhaltige Vogelwelt zeichnet sich durch viele Greifvogelarten aus.

Begleitet von einem Führer können auf den gut präparierten Pisten um Apoka herum im Allradfahrzeug Game Drives unternommen werden. Lohnenswert ist auch die Fahrt in den Nordteil des Parks zu den Kananarok Hot Springs und nach Pierre, wo sie das Flussbett des Kidepo River durchfahren.





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