Geografie

Ruanda liegt in Ost-Zentralafrika knapp südlich des Äquators. Der Binnenstaat grenzt an Burundi, die Demokratische Republik Kongo, an Uganda und Tansania. Das Staatsgebiet umfasst etwa 26.000 Quadratkilometer; damit ist Ruanda flächenmäßig etwas kleiner als das Land Brandenburg. Wegen seiner in weiten Teilen hügeligen Landschaft, vor allem im Zentrum des Landes, wird Ruanda auch das Land der tausend Hügel genannt. Auf ruandischem Territorium verläuft die Hauptwasserscheide des afrikanischen Kontinents zwischen den Einzugsgebieten des Nil und des Kongo.

Den Norden dominieren die Vulkane der Virungakette mit dem Volcanoes-Nationalpark und dem höchsten Gipfel Ruandas: Der Karisimbi (4507 m) ist ein schlafender Vulkan, und wie die gesamte Kette gehört er zum Ostafrikanischen Grabenbruch. Im Westen bildet der Kivusee mit seinen schönen Stränden und vielen kleinen Inseln die Grenze zur DR Kongo.

In den Tiefländern im Osten Ruandas, an der Grenze zu Tansania, befindet sich der Akagera-Nationalpark mit dem gewundenen Lauf des Akagera-Flusses, einem Seen- und Sumpflabyrinth sowie typischer Savannenlandschaft. Der dritte Nationalpark des Landes ist der Nyungwe-Nationalpark im Südosten. Er schützt den größten zusammenhängenden Bergregenwald in Ost- und Zentralafrika und damit einen der ältesten Wälder überhaupt, dessen Ursprünge bis in die letzte Eiszeit reichen.



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