Volcanoes Nationalpark

Der Parc National des Volcans (auch Vulkan-Nationalpark genannt) liegt im äußersten Nordwesten Ruandas und die Gipfel seiner erloschenen Vulkankette zerteilen die Länder Ruanda,  Demokratische Republik Kongo und Uganda. Der Nationalpark wurde durch die amerikanische Gorilla-Forscherin Dian Fossey berühmt und noch heute sind diese Primaten das größte Kapital des Volcanoes. Wer Berggorillas und seltene Goldmeerkatzen sehen will oder die erloschenen Vulkanlandschaft trekken will, ist im ruandischen Volcanoes Nationalpark genau richtig.

Aktivitäten im Volcanoes Nationalpark

Goldmeerkatzen Tracking im Volcanoes NP

Seit Anfang 2010 können Safaritouristen ganzjährig Exkursionen zu einer der aktuell zehn habituierten Gorillagruppen unternehmen. Außerdem können Bergsteiger die Vulkane Karisimbi, Visoke, Sobinyo, Gahinga und Muhavura von Ruanda aus erklimmen. Die Grabstelle von Dian Fossey liegt am Südhang des Vulkans Visoke, wo auch mehrere der von ihr so geliebten Gorillas begraben sind, und kann im Rahmen einer geführten Tour für etwa 80 US$ besucht werden.

Goldmeerkatze im Volcanoes Nationalpark

Eine weitere interessante Unternehmung ist der Besuch einer der beiden habituierten Gruppen der seltenen Goldmeerkatze. Permits für Gorilla-Trackings sind in der Regel sehr teuer und kosten etwa 1500 US$, ein Goldmeerkatzen-Tracking kostet mit 100 US$ etwas weniger, dennoch werden die Gebühren dringend für die Arterhaltung der aussterbenden Tierart benötigt.

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Ruanda

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Landschaft im Volcanoes Nationalpark

An den Hängen der Vulkane gedeihen tropische Bergwälder, die sich vorwiegend aus dichtem Bambus und flechtenbehangenem Bergnebelwald mit Lobelien und Senezien zusammensetzen. Ab 4000 m liegt die afro-alpine Trockenzone mit Baumheide und Strohblumen. Von den acht Virunga-Vulkanen beherbergt der Nationalpark diese fünf: Bisoko, Gahinga, Karisimbi, Muhabura und Sabinyo.

Reisezeit für den Volcanoes Nationalpark

Wir empfehlen einen Besuch des Volcanoes Nationalparks in Ruandas Trockenzeit Juni bis September. Grundsätzlich ist Ruandas Klima durch seine höhere Lage etwas frischer als beispielsweise Uganda. Während der Trockenperiode steigt das Thermometer auf nicht höher als 25 bis 27° C und nachts herrscht eine angenehme Schlaftemperatur mit 13 bis 15° Celsius. Es gibt jedoch noch eine weitere, kleine Trockenzeit, die von Mitte Dezember bis Mitte Februar reicht. Dann sind Trekkingpfade weniger rutschig und plötzliche Regenschauer sehr sehr selten.

Für eine Gorilla-Tracking-Safari eignet sich allerdings auch die lange Regenperiode von Ende Februar bis Mai, denn Gorillas mögen die nasse Höhenluft nicht und verweilen daher vorwiegend in den unteren Berghängen, wo sie leichter zu spotten sind. Außerdem sorgt die vegetationsreise Regenzeit dafür, dass die Tiere nur kurze Wege zu Futterquellen haben und somit zuverlässiger an einem Platz verweilen. Innerhalb eines ein- bis zweistündigen Fußmarsches spürt man in der Regel eine Gorilla-Familie auf. Es gibt jedoch noch eine weitere, kleine Regenperiode im Volcanoes Nationalpark, und zwar von Oktober/November bis Mitte Dezember. In dieser Zeit sind Unterkünfte günstiger und der Nationalpark grundsätzlich weniger stark besucht.

Geschichte des Volcanoes Nationalpark

Im Parc National des Volcansschrieb die amerikanische Gorillaforscherin Dian Fossey (1932 – 1985) Geschichte in der Primatenforschung. Von den Ruandern wurde sie nur „Nyiramaachabelli“- die alte Frau, die allein im Wald lebt- genannt. Während einer Langzeitstudie über die Verhaltensweisen der Berggorillas führte sie einen erbitterten Kampf gegen die Wilderer. Ihr Leben war geprägt von Einsamkeit und Hass gegen die Gorillamörder. An Weihnachten 1985 kam sie bei einem Attentat, verübt durch einen ihrer Gegner, in ihrer eigens errichteten Forschungsstation an den Hängen des Vulkans Visoke ums Leben.

Die Geschichte des Parks geht auf den 1925 von der belgischen Regierung gegründeten Albert-Nationalpark zurück, der 1960 in den Parc National des Virunga und den Parc National des Volcans in Ruanda zergliedert wurde. Der Nationalpark musste den wachsenden Siedlungsgebieten und landwirtschaftlichen Nutzungsflächen weichen, sodass die Parkgröße heute nur noch 125 km² beträgt (etwa 5 % der Fläche des Saarlandes). Eine dicke Mauer rund um das Schutzgebiet sollte die lokale Bevölkerung daran hindern, mit ihren Weidetieren illegal in den Park vorzudringen.

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